Abu al-Abbas al-Uryabi
Der arabische Bericht stellt Abu al-Abbas al-Uryabi als den ersten Meister vor, dem Ibn al-Arabi auf dem sufischen Weg diente. Er stammte aus dem Westen von al-Andalus und lehrte in Sevilla. Die Darstellung betont spirituelle Verwandtschaft, Gottesgedenken und die Einübung des Dienens.
Der längere arabische Abschnitt enthält Zitate und eine Erörterung der Anrufung des Gottesnamens Allah. Diese Argumentation ist in ihrem vollständigen Zusammenhang zu lesen; die kurze Einführung ersetzt sie nicht.
Abu Imran Musa al-Mirtuli
Abu Imran Musa ibn Imran al-Mirtuli wird als Lehrer erfahrungsbezogener Erkenntnis, strenger Selbstdisziplin und angemessenen Verhaltens beschrieben. Der Bericht stellt seiner persönlichen Askese seine Freundlichkeit gegenüber Besuchern zur Seite.
Die Begriffe spiritueller Unterstützung und des Dienstes an anderen gehören zu Ibn al-Arabis Darstellung. Sie ersetzen keine datierte biografische Dokumentation.
Fatima von Córdoba
Besondere Aufmerksamkeit erhält Fatima, die Tochter Ibn al-Muthannas, der Ibn al-Arabi in Sevilla diente. Er beschreibt sie als spirituelle Mutter und erinnert sich an ihre Lehren über göttliche Liebe und Freude.
Auch Yasmin von Marchena wird unter den Frauen genannt, die zu seiner Bildung beitrugen. Ihre Erwähnung zeigt die Vielfalt der Personen in seinen Erinnerungen.
Lernen und Überlieferung
Diese Berichte lassen sich zusammen mit der Ijaza lesen, die Lehrer und Texte der Koranrezitation, des Hadith und weiterer überlieferter Wissensgebiete verzeichnet. Lehrer, Weggefährte, Überlieferer und spiritueller Einfluss bezeichnen unterschiedliche Beziehungen.
Hier werden nur wenige Gestalten aus einem wesentlich längeren Text vorgestellt. Die arabische Quelle bietet die ausführliche Liste, längere Zitate und deren Erörterung. Spätere Interpreten Ibn al-Arabis gehören einer anderen Zeit an als seine eigenen Lehrer.
